StartseiteSchottlandDie ersten Tage in Uig – nur diesmal um einiges besser

Nach drei Tagen, die ich jetzt schon hier bin muss ich euch doch auch mal berichten, was ich so treibe. Am ersten Abend wurde ich quasi dazu verdonnert zu chillen, was irgendwie komisch war, aber nach der Fahrt dann doch sehr angenehm war. Aber ab Samstag war ich dann voll mit bei bei der Arbeit.Die Jugendgruppe, die eine Nacht im Hostel war, hat nämlich einen riesen Saustall hinterlassen. Da durfte ich dann erstmal alleine 6 Sechsbettzimmer und 6 Bäder putzen, während die anderen den Rest auf Vordermann gebracht haben. Nach 4 1/2 Stunden war ich dann fix und fertig…sowohl mit den Zimmern als auch ich selbst. Und die dabei entstandenen Überstunden werden mir auch angerechnet, sodass ich an einem anderen Tag weniger machen muss. Abends haben ich dann meiner Kollegin über die Schulter geschaut, um zu lernen, was man neuen Gästen alles zeigen muss. Abends zu arbeiten ist also um einiges angenehmer, weil zwischendurch kann man ganz entspannt im Aufenthaltsraum sitzen und chillen.

Wer Bilder vom Hostel sehen will kann ja mal hier: http://www.skyecowshed.co.uk/ gucken, da gibt es einige Bilder auf der Internetseite. Auch das Team ist richtig nett und aufgeschlossen.
Heute habe ich dann meinen ersten freien Tag gehabt und die Gelegenheit mit dem sehr schönen sonnigen Wetter genutzt, um mir die Isle of Skye mal genauer anzuschauen. Die Insel liegt im Westen Schottlands, ist Teil der inneren Hebriden und trägt auch den Spitznamen „Insel des Nebels“ oder auch auf Gälisch „Eilean a` Cheò“. Auf Skye gibt es im Vergleich zum Rest Schottlands mehr Menschen, die noch Gälisch sprechen können. Generell ist im Westen Schottlands die alte Sprache noch verbreiteter, weshalb auch in diesen Gebieten die Straßenschilder sowohl auf Englisch als auch auf Gälisch sind. Daher befinde ich mich hier in Uigè, um dem Gälischen treu zu bleiben 😉
Meine Reise führte mich als erstes zu dem Museum of Island Life, welches aus kleinen dem früheren Vorbild nachgebauten Hütten bestand, die das Leben der Inselbewohner im 19. Jahrhundert veranschaulichen. Dort direkt in der Nähe konnte ich mir auch das Grab mit dem dazugehörigen Denkmal von Flora MacDonald anschauen, die eine schottische Heldin war, da sie unter anderem Charles Edward Stuart (Bonnie Prince Charlie bzw. Karl (ja, dass mit Karl klingt komisch, aber das stand so bei der sehr vertrauenserweckenden Quelle Wikipedia 😉 )) nach dem gescheiterten Jakobitenaufstands zur Flucht verholfen hat. Weiter ging es für mich dann mit einigen Fotostopps, unter anderem beim Kilt Rock und dem Quiraing, was ein Teil eines Gebirges hier in der Umgebung ist. Danach habe ich beim „Old Man of Storr“ gehalten und eine fast 3-stündige Wanderung hoch und wieder zurück zu der so benannten Felsnadel gemacht.  Und jetzt am Abend habe ich auch die Zeit gefunden, mal an einem neuen Beitrag zu arbeiten und neue Bilder hochzuladen.

Bucht in Uig

Bucht in Uig

Flora MacDonalds Grab

Flora MacDonalds Grab

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Museumshütte

Museumshütte

Quiraing

Quiraing

Quiraing

Quiraing

Der erste Schotte mit Kilt und Dudelsack :)

Der erste Schotte mit Kilt und Dudelsack 🙂

Kilt Rock

Kilt Rock

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Der Weg zum Old Man of Storr

Der Weg zum Old Man of Storr

Old Man of Storr

Old Man of Storr

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Kommentare

Die ersten Tage in Uig – nur diesmal um einiges besser — 3 Kommentare

  1. Liebe Lisa!
    Vielen Dank, dass wir ein Stückchen mit dir reisen dürfen!
    Hab schon einige Male in deinem Blog gelesen und freu mich über die vielen Details (historische und auch alle anderen) , die du immer wieder sehr eindrucksvoll schilderst. Aber am Beeindruckensten sind ja wohl die Fotos – man wünschte, man wär dort! Hoffe, dass wir bei deinem nächsten Illmitz-Aufenthalt eine Präsentation von der „Starfotografin“ persönlich erleben können.
    Ich wünsch dir für deinen weiteren Aufenthalt gaaaanz viele schöne kleine und große Augenblicke, die du auf Fotos, im Herz und im „Hirn“ konservieren kannst und bin mir sicher, dass die Entscheidungen, die du triffst für dich die richtigen sind!
    Alles Liebe aus dem Burgenland,
    Sonja

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